Energiesparen mit gutem Licht
Bereits der Austausch von Lampen kann Ihre Energiebilanz positiv beeinflussen. Dies gilt für den privaten Wohnbereich, als auch für gewerbliche Räume. Für alle Anwendungsbereiche bieten die Hersteller passende Leuchtmittel an, die sich durch geringere Leistungsaufnahme bei gleicher Lichtleistung auszeichnen.
Für den privaten Bereich hat der stufenweise Abschied von der Glühlampe begonnen. Als erstes davon betroffen sind alle matten Glüh- und Halogenglühlampen und klare Glühlampen größer als 75 Watt. Doch niemand muss auf die klassischen Formen der Glühlampe oder "Kerze" verzichten. Die Lampenhersteller bieten entsprechende Energiespar-Alternativen in einem sehr breiten Spektrum an. Durch die bekannten Glühlampen-Schraubsockel E27 oder E14 passen sie in vorhandene Fassungen.
Die Alternativ-Lampen gehen alle sparsamer mit der Energie um, als es die Glühlampe vermag. Als Leistungsvergleich dient die Lichtausbeute (Lumen pro Watt). Dies ist das Verhältnis zwischen Energieverbrauch und effektiver Lichtleistung. Die Glühlampe erzeugt maximal 14 Lumen pro Watt. Im Energieverbrauch optimierte Halogenlampen erzielen 25 Lumen pro Watt. Weißes Licht von emittierenden Dioden (LEDs) schaffen derzeit steigerungsfähige 30-50 Lumen pro Watt. Für den Wohnbereich am sparsamsten sind Energiesparlampen mit einer Lichtausbeute von über 60 Lumen pro Watt. Energieoptimierte stabförmige Leuchtstofflampen für den gewerblichen Einsatz kommen heute auf eine Lichtausbeute von 100 Lumen pro Watt.
Leider sind nicht alle am Markt angebotenen Lampen von gleicher Güte. Es gibt sehr große Unterschiede in Eigenschaften und Qualität. Hier nur einige Aspekte unserer Beratung. Klären Sie, welche Eigenschaften und Anwendungen wichtig sind.
Achten Sie auf:
- Form und Größe: Ist die Lampe hinter einem Lampenschirm verborgen oder ist das Aussehen wichtig (frei brennende Kerze)?
- Lebensdauer: Die besten Energiesparlampen schaffen bis zu 20.000 Stunden, weniger gute ca. 6000 Stunden, Halogenlampen 2000 Stunden.
- Farbtemperatur: Warm-Weiß (2500, 2700 bis 3000 Kelvin, entspricht etwa Glüh- bzw. Halogenlampenlicht), Neutral-Weiß (bis 5000 Kelvin) oder Tageslicht-Weiß (über 5000 Kelvin für funktionales Licht).
- Schaltfestigkeit und Aufhellzeit: Lampen, die z.B. im Hausflur oft ein- und ausgeschaltet werden, müssen schaltfest sein und schnell hell werden.
- Dimmbarkeit: Das Dimmen ist bei Halogenlampen und einigen Kompaktleuchtstoff- und LED-Lampen möglich.
Für den gewerblichen Einsatz von Licht kommt die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung ab April dieses Jahres zum Tragen. Hier werden in der ersten Stufe alle Leuchtstofflampen mit einer schlechten Lichtausbeute und einer schlechten Farbwiedergabe ausgemustert. Diese noch sehr stark verbreiteten Lampen, auch bekannt als "Universal-Weiß", können sie an dem Aufdruck ...640 oder ...765 erkennen.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen zur Seite.